Führung in der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain

Führung in ukrainischer Sprache in der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain

 

Anlässlich des 85. Jahrestages des deutschen Vernichtungskrieges gegen die Sowjetunion  organisierten die Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain und das Ukrainische Haus Dresden zu einer besonderen Führung.

 

Am 22. Juni 1941 überfiel die deutsche Wehrmacht die Sowjetunion. Das Lager Zeithain wurde eigens für die gefangengenommenen Rotarmisten errichtet. Bereits am 12. Juli 1941 trafen die ersten völlig entkräfteten sowjetischen Kriegsgefangenen ein – unter den ersten Gefangenen waren überproportional viele Ukrainer. Insgesamt kamen in Zeithain rund 30.000 vornehmlich sowjetische Kriegsgefangene ums Leben, mehr als 4.500 der Toten stammten nachweislich aus der Ukraine. 

Der Rundgang führte durch die Dauerausstellung, eine historische Lagerbaracke und über einen der Friedhöfe. Beleuchtet wurden der Lageralltag, Einzelschicksale sowie die Erinnerungskultur in der Sowjetunion nach 1945.

 

Es war eine sehr bewegende und eindrucksvolle Führung. Die Ausstellung und die Besichtigung des ehemaligen Lagergeländes vermitteln auf eindringliche Weise die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Zeithain und das Schicksal der Menschen, die dort leiden und sterben mussten.

 

Besonders wertvoll war die Führung in ukrainischer Sprache. Die Informationen wurden verständlich, respektvoll und mit großer fachlicher Kompetenz vermittelt. Sie hat dazu beigetragen, die historischen Ereignisse besser zu verstehen und der Opfer würdevoll zu gedenken.

 

Vielen Dank an die Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain  für die Organisation dieser wichtigen Veranstaltung. Solche Führungen leisten einen bedeutenden Beitrag zur Erinnerungskultur und helfen dabei, die Geschichte lebendig zu halten

 

https://plattform-dresden.de/memorialnyj-kompleks-ehrenhain-zeithain-ekskursiia-ukrainskoiu-movoiu/.

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